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Interseroh: Wo Klimaschutz selbstverständlich ist

Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH aus Köln ist einer der führenden Umweltdienstleister. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ berät das Unternehmen Kunden zu Material- und Logistikkreisläufen, wie den Einsatz von Mehrweg- oder Wiederverwendungssystemen für Wertstoffe. Insbesondere mit dem effizienten Recycling verschiedener Rohstoffe sind nachweisbar umfassende Klimaschutzeffekte verbunden. Klimaschutz ist für Interseroh jedoch nicht nur ein wichtiger Teil seiner Geschäftstätigkeit: Das Unternehmen befasst sich auch umfassend mit seiner eigenen Klimaschutzwirkung und hat hierfür verschiedene Effizienzmaßnahmen entwickelt.  

So plant Interseroh seine Standortemissionen bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu 2015 zu halbieren. Dazu verpflichten sich alle Standorte, insgesamt 31 in acht Ländern, zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistungen – darunter die Reduktion des Material- und Energieverbrauchs sowie der Emissionen. Mit dem Einsatz von effizienten Pumpen, der regelmäßigen Beseitigung von Druckluft-Leckagen und der Umstellung auf LED-Beleuchtung konnten bereits rund 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden. 2017 konnte aufgrund der in 2016 durchgeführten Maßnahmen und weiterer Optimierungen der Gesamtenergieverbrauch der Standorte um 4.474 Millionen Kilowattstunden reduziert werden, im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 6,4 Prozent. Zudem wurde die Summe der Standortemissionen in 2017 um weitere 1.990 Tonnen CO2 Äquivalente reduziert – dies entspricht einer Einsparung von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Klimaschutzziel:

  • Reduzierung der Standortemissionen um 50 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2015 bis 2025

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Foto: INTERSEROH

Ressourcen schonen, den Klimawandel bekämpfen – INTERSEROH will dazu seinen Beitrag leisten. Zum einen über die Produkte und Dienstleistungen, zum anderen indem INTERSEROH seinen eigenen ökologischen Fußabdruck reduziert. Dafür wurde 2017 der CCF berechnet und eine Klimastrategie verabschiedet



Nachhaltig in die Zukunft

In Zukunft plant Interseroh den Digitalisierungsgrad weiter zu steigern und so Prozesse effizienter zu machen und gleichzeitig den Papierverbrauch zu senken. Außerdem soll die Abwärme des Rechenzentrums für Heizzwecke genutzt und die eingesetzte Menge an Reinigungsmitteln in den eigenen Anlagen reduziert werden. Auch die Anschaffung von hybriden und elektrischen Fahrzeugen für den eigenen Fuhrpark prüft das Unternehmen. Die geplante Umstellung auf Ökostrombezug trägt zu geringeren CO2-Emissionen bei.

Mitarbeiter sorgen für neue Ideen

INTERSEROH setzt jedoch nicht nur an technischen Hebeln an, um seine Treibhausgasemissionen zu verringern. Rund 20 interne Nachhaltigkeitsbotschafter entwickeln neue Ideen für den betrieblichen Klima- und Umweltschutz und regen Kolleginnen und Kollegen zu nachhaltigerem Verhalten an. Jährlich findet beispielsweise die von den Nachhaltigkeitsbotschaftern ins Leben gerufene „Interseroh Nachhaltigkeitswoche“ statt. Mitarbeiter können hier an Aufräumtagen oder Achtsamkeits-Workshops teilnehmen und etwas über Sharing-Konzepte, Repaircafés oder Müllvermeidung lernen. Das Unternehmen fördert außerdem das umweltbewusste Verhalten seiner Belegschaft: So erhalten Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, Essensgutscheine. Seit 2016 besitzt Interseroh einen Nachhaltigkeitsbeirat, der sich mit der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens beschäftigt.


Foto: INTERSEROH

Als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft sind wir Teil einer wachsenden globalen Bewegung. Gerade in einer industriellen Kernregion wie Nordrhein-Westfalen eröffnet dies die Chance, Innovationen voranzutreiben, als internationales Vorbild zu agieren und tausendfach neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Markus Müller Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH