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Franz Schneider Brakel: Türen auf für Klimaschutz

Der Hersteller von Klinken, Tür- und Fensterbeschlägen Franz Schneider Brakel (FSB) ist in der Welt des Designs seit langem bekannt: Vier Türklinken der Ostwestfalen haben inzwischen den Weg in das Museum of Modern Art, New York, gefunden. Auch mit innovativen Werbekampagnen macht FSB auf sich aufmerksam – und ist zugleich ein wahrer Umweltschutzpionier.

FSB ist Weltmarktführer im Bereich Klinken, auch ohne auf Preisführerschaft und das Geschäft in Baumärkten zu setzen. Ähnlich konsequent wird auch Umweltschutz betrieben: Bereits 1991 wurde die erste Betriebsvereinbarung zum Umweltschutz in Deutschland abgeschlossen. In der Folgezeit wurde die gesamte Organisation fit für den Umweltschutz gemacht, so dass 1993 die erste Umwelterklärung veröffentlicht werden konnte und seit 1996 ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem existiert. Mit Umwelt-Produktdeklarationen und einem zertifizierten Energiemanagement übernimmt FSB heute eine Vorbildfunktion.

Klimaschutzziel:

  • Weitere 300 MWh Energieeinsparung jährlich
  • Erneuerung der Kälteanlage in einer der Hallen
  • Austausch der Druckluftanlage in einem der Werke
  • Austausch der Steuerung für die Nahwärme

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Foto: FSB

FSB ist fest verwurzelt am Standort in Brakel.



Übergreifende Zusammenarbeit

Viele reden von Vernetzung, Beispiele gelungener Zusammenarbeit von Unternehmen gibt es aber deutlich weniger. Das größte Projekt der letzten Jahre bei FSB war die Umsetzung einer nachhaltigen Verbundlösung für die Nutzung vorhandener Prozessenergie (Abwärme). Im Verbund sparen hier FSB als Wärmeabnehmer, die Fritz Becker KG (Hersteller von Holzformteilen mit eigener Biomasse-Wärmeversorgungsanlage) und das Kornhaus Brakel (Wärmeabnehmer und Lieferant von BioPellets) eine Menge Energie ein. FSB stellt das notwendige Leitungsnetz zur Verfügung. Mit der Wärme werden diverse Anlagen und die Raumheizung betrieben.

Stetige Verbesserung als Ziel

In einem Unternehmen, das seit über 20 Jahren Umwelt- und Klimaschutzziele verfolgt, sind die großen Räder längst gedreht. Dennoch gibt es immer wieder neue Einsparpotentiale, die mit technischen Verbesserungen einhergehen. Auch aktuell sollen über den Austausch von Anlagen Energieeinsparungen in Höhe von 300.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr realisiert werden.


Foto: FSB


„Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit gehen Hand in Hand.“

Dieter Holsträter, Geschäftsführer




Partner und Förderer


Beratungsstellen:
  • EnergieAgentur.NRW
  • Effizienz-Agentur NRW (EFA)

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