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Dibella GmbH: Tischlein deck dich klimafreundlich!

Die Dibella GmbH aus Bocholt hält nicht nur mit ihren Textilprodukten Nachhaltigkeitsstandards ein. Auch in der Produktion und bei den Dienstfahrten hat das Unternehmen seine Prozesse nahezu klimaneutral gestaltet. Nun geht das Unternehmen noch ein paar Schritte weiter: Zurück in der Prozesskette.

Bei der Dibella GmbH reiht sich die KlimaExpo.NRW in eine lange Reihe von Auszeichnungen ein:
Als erstes Unternehmen mit einem Nachhaltigkeitsbericht in seiner Branche beschäftigt sich der Textilproduzent auch sonst intensiv mit Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung: Dibella hat das „Utopia Changemaker Manifest“ unterzeichnet und engagiert sich stark im 2014 gegründeten Verein MaxTex, der Interessenvertretung nachhaltig handelnder Textilunternehmen.

Klimaschutzziel:

  • Kompensation der CO2-Emissionen durch Zulieferer-Transporte
  • CO2-Reduktion auf vorgelagerten Stufen der Prozesskette
  • Umsetzungszeitraum: 2015

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Foto: Dibella

Die Klimaschutzbemühungen sind angesichts der Größe des Unternehmens (26 Mitarbeiter) besonders beeidruckend. 



Produktion und Energieversorgung nahezu CO2-neutral

Diese Nachhaltigkeitsorientierung spiegelt sich auch in den Kernprozessen des Unternehmens wieder. Der aktuelle CO2-Bericht von 2014 weist bereits eine weitreichende Klimaneutralität nach. Über Eigenerzeugung aus Erneuerbaren Energien und den Bezug von Ökostrom kann Dibella den Energie- und Wärmebedarf bereits CO2-neutral decken. Nur die Emissionen der Klimaanlagen fallen bilanziell noch leicht ins Gewicht.

Kompensation aller Dienstfahrten – von Mitarbeiter bis Zulieferer

Die CO2-Emissionen von Unternehmensfuhrpark und Geschäftsreisen kompensiert das Unternehmen vollständig. Der mit Abstand größte Anteil aber entfällt auf die Transporte von Zulieferern. Dies ist von einem kleinen Unternehmen eigentlich kaum zu beeinflussen. Dennoch kompensiert  Dibella auch diese Anfahrten seit dem Jahr 2015. Selbst klimafreundliche Anfahrten ihrer Mitarbeiter werden gefördert. Und Kleinvieh auch Mist macht, versucht Dibella auch die eher geringen Emissionen aus Papier- und Wasserverbrauch sowie Abfallaufkommen konsequent zu verringern.

Dibella geht die Prozesskette entlang

Aber es gibt immer noch was zu tun. Deshalb hat Dibella gemeinsam mit ClimatePartner den Carbon Footprint der Produkte weit in die Prozesskette hinein verfolgt und die Basis für einen noch weiter reichenden Klimaschutz gelegt: Dibella hat erforscht, wie es die mit „größeren Effekten“ verbundenen Stellschrauben drehen kann – und setzt sich dies zum erklärten Ziel. Beeindruckend für ein Unternehmen mit 26 MitarbeiterInnen – auch das bereits Erreichte.


Foto: Dibella

„Ziel der Dibella-Gruppe ist in allen Bereichen der Unternehmenstätigkeit nachhaltiges Handeln einzufordern und dies mit eigenem Handeln zu untermauern.“

Ralf Hellmann, Geschäftsführer




Partner und Förderer


Beratungsstellen:
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds

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