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Bio-Fleischerei Burchhardt erzeugt und spart Strom

Ökologische und soziale Verantwortung sind Aspekte, die bei der Essener Fleischerei Burchhardt groß geschrieben werden. Nicht nur, dass das Unternehmen ausschließlich Biofleisch-Produkte aus eigener Herstellung anbietet und die Bio-Schweinehaltung fördert. Burchhardt erzeugt mittels Photovoltaik (PV)-Anlagen weit mehr grünen Strom als für den Eigenbedarf benötigt und setzt sich nun zum Ziel, sämtliche konventionelle Leuchtmittel durch energiesparende LEDs zu ersetzen.

Die Fleischerei Burchhardt ist ein Familienunternehmen. Schon der Großvater betrieb 1936 eine Fleischerei in Thüringen, die er 1950 auf Essener Märkten weiterführte. Sein Sohn eröffnete 1987 das Ladenlokal auf der Rellinghauser Straße, welches Bernd Burchhardt 1998 in der dritten Generation übernahm und es kontinuierlich erneuerte. Er stellte die gesamte Produktion auf Fleisch aus artgerechter Tierhaltung aus dem Thönes Naturverbund um. Im November 2006 wurde das Familienunternehmen als Bio-Fleischerei zertifiziert und bietet nun nur noch Bio-Produkte aus eigener Herstellung an. Die Ware entspricht durchgängig der EU-Ökoverordnung, denn auf die Verwendung von Zusatzstoffen wie Phosphate, chemisch-synthetische Geschmacksverstärker, Emulgatoren oder Farbstoffe wird grundsätzlich verzichtet.
 

Klimaschutzziel:

  • Austausch konventioneller Leuchtmittel gegen LEDs

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Foto: Burchhardt

Die Fleischerei Burchhardt ist ein Familienunternehmen. Schon der Großvater betrieb 1936 eine Fleischerei in Thüringen. Sein Sohn eröffnete 1987 das Ladenlokal auf der Rellinghauser Straße, welches bis heute besteht.



Einsatz im Tier-, Umwelt- und Klimaschutz

Zur Förderung der biologischen Haltung und des Tierschutzes hat Bernd Burchhardt ein System entwickelt: Er fördert mit einem monatlichen Beitrag der Mitglieder die Bio-Weidechweinhaltung und dafür wiederum erhalten die Kunden in der Fleischerei einen Rabatt. Von dem Beitrag werden Ferkel, Futter und die Löhne der Biobauern finanziert. Vor sieben Jahren wurde der Fleischer zum Stromerzeuger als er seine erste PV-Anlage einrichtete. Heute sind auf den Dächern beider Fillialen PV-Anlagen installiert. Auf Displays werden die Kunden über die aktuell produzierten Kilowattstunden, die Jahresleistung, die Gesamtleistung sowie den eingesparten CO2-Ausstoß informiert. So werden Kunden und Lieferanten vor Ort auf die Energiegewinnung durch Sonneneinstrahlung aufmerksam gemacht. Mittlerweile betreibt der Inhaber 18 eigene Photovoltaik-Anlagen auf meist gepachteten Dächern in der Region.

Burchhardt setzt sich selbst ein öffentliches Klimaschutzziel

Doch die Bio-Fleischerei möchte noch mehr für den Klimaschutz tun. Das Unternehmen verpflichtet sich mit der Veröffentlichung von Klimaschutzzielen zu weiteren Leistungen. Erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe des Einsatzes von LED-Leuchtmitteln Energie einzusparen. Dieses Ziel wurde inzwischen nicht nur erreicht, sondern sogar übererfüllt: Zusätzlich zur Beleuchtung in der Wurstküche und den beiden Fillialen in Bergerhausen und Kupferdreh wurde auch eine Lösung für die Fleischereitheken gefunden. Statt der geplanten 68 konnten damit 87 Leuchten ausgetauscht und der Stromverbrauch für die Beleuchtung auf weniger als ein Drittel reduziert werden.


Foto: Burchhardt

„Ich mag Menschen, die sich bewusst ernähren, die Umwelt und das Klima schützen. Ich produziere Ökostrom, Ökofleisch, Ökowurst und versuche Energie einzusparen. Ich beschränke mich selbst bei Konsum und Erzeugung und pflege die neue Kultur der Ausgewogenheit mit Leidenschaft. Ich teile die Lebensfreude, die daraus erwächst, gerne mit allen meinen Kunden!“

Bernd Burchhardt, Inhaber Bio-Fleischerei Burchhardt, Fleischermeister und
Elektroingenieur




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