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ALDI SÜD: Klimaneutral handeln

ALDI SÜD setzt seit vielen Jahren konkrete Klimaschutzmaßnahmen in den Filialen, den Logistikzentren und der Verwaltung um und handelt seit Jahresbeginn 2017 als erster großer Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland klimaneutral. Dies erreicht das Unternehmen durch optimierte Abläufe und Investitionen in moderne Technik und Erneuerbare Energien, mit denen CO2-Emissionen eingespart werden. Außerdem nutzt ALDI SÜD zu 100 Prozent Grünstrom. Verbleibende, aktuell nicht vermeidbare Emissionen, kompensiert das Unternehmen vollständig durch zertifizierte Aufforstungsprojekte von Wäldern in Uganda und Bolivien.

Seit mehr als 50 Jahren bietet ALDI SÜD seinen Kunden in rund 1.870 Filialen eine feste Auswahl an Basisartikeln im Lebensmitteleinzelhandel an. Neben den vielfach bekannten Produkten und Dienstleistungen bietet das Unternehmen mit Sitz in Mülheim an der Ruhr seit Ende 2016 seinen Kunden in einer Grünstrom-Aktion die Möglichkeit, Verträge für Ökostrom aus zertifizierten Wasserkraftwerken in der Schweiz zu erwerben.

Grünstrom für eine klimaneutrale Zukunft

Als eines von 34 führenden deutschen Unternehmen unterstützt ALDI SÜD das Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 (COP21), um zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs beizutragen. Aber nicht nur hier macht das Unternehmen seinen Standpunkt zum Klimaschutz deutlich, sondern vor allen Dingen mit den bisher umgesetzten Maßnahmen. Bis Mitte 2017 wurden von rund 1.870 Filialen über 1.250 Filialen sowie 30 Logistikzentren mit Solaranlagen ausgestattet. Die jährliche Produktion entspricht über 150 Mio. kWh Solarstrom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von knapp 43.000 3-Personen-Haushalten. Die Nutzung der Dächer für die Gewinnung von Solarenergie soll weiterhin kontinuierlich ausgebaut werden. So sind für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt über 150 weitere Photovoltaik-Anlagen auf Filialdächern geplant.

Klimaschutzziel:

  • Weitere Umrüstung auf LED-Beleuchtung in allen Filialen bis 2019
  • Weitere Umrüstung auf LED-Beleuchtung in allen Logistikzentren mit ineffizienter Beleuchtung bis Ende 2017
  • Installation von weiteren 150 PV-Anlagen auf Filialdächern bis 2018
  • Erhöhung des Bezugs von Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und Recyclingmaterialien für die ALDI SÜD-Eigenmarkenartikel im Bereich Holz und Papier von derzeit 80 % auf 100 % bis 2020
  • Angebot von ausschließlich LED-Leuchtmitteln und -Leuchten ab dem zweiten Quartal 2017

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Foto: ALDI SÜD

Auf über 1.250 Dächern der insgesamt 1.870 Filialen von ALDI SÜD sind bereits Photovoltaik-Anlagen installiert, die klimafreundlichen Strom liefern, der direkt vor Ort genutzt werden kann. Nach und nach sollen weitere Filialen mit Solaranlagen ausgestattet werden.



Den gewonnenen Solarstrom nutzt ALDI SÜD zu rund 80 Prozent selbst. In den Filialen werden damit unter anderem die Beleuchtung, die Kühlregale, die Tiefkühltruhen und die Backautomaten betrieben. Die übrigen knapp 20 Prozent des Solarstroms werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der restliche Strombedarf wird mit Grünstrom aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gedeckt.
Auf Displays können die Kunden verfolgen, wie viel Strom die Photovoltaik-Anlagen produzieren und welcher Anteil der Sonnenenergie in der Filiale genutzt wird. An rund 50 Standorten wird der klimafreundliche Strom auch für den Betrieb von Elektroladesäulen genutzt, an denen die Kunden ihre Elektroautos und -fahrräder für die Dauer des Einkaufs kostenfrei laden können.

Viele Maßnahmen führen zum Ziel

Mit unterschiedlichen Effizienzmaßnahmen arbeitet ALDI SÜD an der Reduzierung der verbleibenden Emissionen und der Erhöhung der Effizienz und Klimafreundlichkeit. So setzt das Unternehmen in den Kühlregalen von rund 1.100 Filialen und in allen Kühltruhen natürliche Kältemittel ein und tauscht ineffiziente Beleuchtungssysteme gegen LED-Leuchtmittel aus. Auch im Sortiment sollen in Zukunft nur noch LED-Leuchtmittel angeboten werden, um auch über die Produkte den Klimaschutzgedanken weiter zu vermitteln. Ein weiterer wichtiger Faktor für den energieeffizienten Betrieb der Filialen und aller Anlagen ist das neu installierte Energiemanagementsystem. Die Software zeichnet die Energieverbräuche im Unternehmen auf und ermittelt so mögliche Einsparpotenziale, die im weiteren Schritt mit Hilfe entsprechender Maßnahmen generiert werden können. Auf diesem Weg möchte das Unternehmen nach und nach die Emissionen, die aktuell noch entstehen und mittels zertifizierter Aufforstungsprojekte kompensiert werden, immer weiter senken.


Foto: ALDI SÜD

„Wir sind der Überzeugung, dass wir dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg nur dann erzielen, wenn wir uns dem Klimawandel stellen. Daher arbeiten wir als erster großer Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland klimaneutral und wollen auch zukünftig im Bereich Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen.“

Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD