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Nachhaltig mobil

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ist sich ihrer Verantwortung für das Klima bewusst und wird zum neuen Schrittmacher der KlimaExpo.NRW: Mit vier Wasserstoffbussen im ÖPNV setzt das im Umweltmanagmentsystem zertifizierte Verkehrsunternehmen auf emissionsfreien Antrieb. Der PKW-Fuhrpark besteht teilweise aus  Elektrofahrzeugen und einem Brennstoffzellen-Hybrid-PKW. Die Busse der RVK werden mit Regenwasser gewaschen, Solaranlagen auf den Unternehmensdächern erzeugen rund 400.000 Kilowattstunden Strom im Jahr – das entspricht einem Verbrauch von rund 100 Privathaushalten.
 

Die RVK ist der Region rund um Köln unterwegs. Das Verkehrsunternehmen ist sich seiner  besonderen ökologischen Verantwortung bewusst und hat deshalb sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 zertifizieren lassen. Mit diesem Schritt hat sich die RVK dazu verpflichtet, alle Umweltgesetze einzuhalten und nach Möglichkeit, innovative Lösungen und Produkte auf dem modernen Stand der Entwicklung einzusetzen. „In den kommenden Jahren wollen wir die Emissionen unseres gesamten Fuhrparks auf Null reduzieren“, verkündet Geschäftsführer Eugen Puderbach. An der Umsetzung dieser Null Emissions-Strategie wird seit 2008 unbeirrt gearbeitet – das Unternehmen kann sich bereits einige Erfolge auf die Fahnen schreiben...

Klimaschutzziel:

  • Ende 2016: Energieberatung und Energieausweis für alle Gebäude
  • 2017: Anschaffung weiterer Wasserstoffbusse
  • 2018: 33 Prozent der PKWs der RVK-Flotte sollen emissionsfrei fahren
  • 2020: Mindestens 20 Wasserstoffbusse + energetische Sanierung aller Gebäude
  • 2021: 66 Prozent der PKWs sollen emissionsfrei fahren
  • 2024: 100 Prozent der PKWs sollen emissionsfrei fahren
  • 2030: Der komplette Fuhrpark soll emissionsfrei betrieben werden

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Foto: Regionalverkehr Köln GmbH

Das Solardach auf der Wagenhalle der Niederlassung Wermelskirchen. Seit 2012 hat die RVK fünf Solaranlagen auf den Wagenhallen ihrer Niederlassungen installiert. Die Anlagen speisten im Jahr 2014 insgesamt knapp 400 MWh Strom ein.



Brennstoffzellen-Hybridbusse im Linienverkehr

Eins der wichtigsten Projekte der RVK ist der Einsatz von mittlerweile vier Wasserstoffbussen im Linienverkehr. Für den PKW-Fuhrpark schaffte sie fünf E-Fahrzeuge an. Die RVK ist Teil des Projekts colognE-mobil Elektromobilitätslösungen für NRW Verbundprojektes E-Cologne.
Nicht nur bei ihrer Verkehrsflotte sondern auch im Gebäude- und Verwaltungsbereich hat die RVK schon viel beim Thema Klimaschutz erreicht. Seit 2012 hat sie fünf Solaranlagen auf den Wagenhallen ihrer Niederlassungen installiert. Dadurch konnte sie im Jahr 2014 insgesamt knapp 400.000 Kilowattstunden Solarstrom einspeisen. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 250 Tonnen. Letztes Jahr hat die RVK zudem zwei Niederlassungen energetisch saniert.

Ziel: Null Emission

Das Projekt "Null Emission" der RVK hat das Ziel, den gesamten Fuhrpark auf Fahrzeuge mit emissionsfreien Antriebstechniken umzustellen. Nach und nach soll die Anzahl an Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechniken erhöht werden. „Dazu gehört natürlich auch der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur wie Wasserstofftankstellen und Stromladesäulen“, ergänzt Eugen Puderbach. Ab 2017 sollen die nächsten Wasserstoffbusse im RVK-Gebiet fahren, bis 2020 sollen es bereits 20 sein.


Foto: Regionalverkehr Köln GmbH

„Unsere mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Hybridbusse sind eine herausragende Innovation für den schadstofffreien ÖPNV in unserer Region und ein Meilenstein auf dem Weg zu einer emissionsfreien Fahrzeugflotte. Gemeinsam mit unseren Partnern, den Stadtwerken Hürth und Brühl sowie HyCologne, leisten wir damit einen zentralen Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt.“

Eugen Puderbach, Geschäftsführer des Regionalverkehr Köln GmbH