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BeoPlast: Die grüne Revolution für Kunststoffprodukte

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind bei dem Langenfelder Familienunternehmen BeoPlast nicht nur aktiv und konsequent gelebte Bestandteile der Firmenphilosophie, sondern auch wichtige Treiber für Innovation. So setzt das mittelständische Unternehmen in seinem klimaneutralen Produktionsbetrieb vermehrt auf biobasierte Kunststoffe und plant derzeit die Errichtung einer eigenen Windkraftanlage auf dem Werksgelände.

Das Kunststoff verarbeitende Familienunternehmen bietet seinen Kunden ein breites Leistungsspektrum: Von der gemeinsamen Ideenskizze über die Produktion von Prototypen bis hin zur Großserie mit Just-in-Time-Lieferungen – und das im Einklang mit dem Klima.  

Klimaschutzziel:

  • Errichten eines Windrads auf dem Unternehmensgelände
  • Der Anteil nachhaltig agierender Lieferpartner soll von 60 auf 70 Prozent erhöht werden
  • Anteil der Mitarbeiter mit privatem Grünstrombezug soll von 25 auf 30 Prozent gesteigert werden

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Foto: Ralph Matzerath

Theo Besgen mit der „Fairen Maus“ – das Gehäuse wurde klimaneutral aus biobasiertem Kunststoff bei BeoPlast hergestellt



Gelebte Nachhaltigkeit – der klimaneutrale Produktionsbetrieb

Bereits 2012 erarbeitete das Unternehmen mehrere Maßnahmen mit dem Ziel der Klimaneutralität und setzte diese sukzessive um. So wird beispielsweise der Produktionsprozess ausschließlich über Ökostrom aus Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen versorgt. Die Gas-Heizung wich einer Abwärmerückgewinnung aus der Produktion, die ausreichend Energie zur Verfügung stellt um den gesamten Bedarf an Heizwärme und Warmwasser zu decken. Ebenso tauschte der Kunststoffhersteller Verbrenner-Fahrzeuge komplett durch Elektrofahrzeuge und Elektrogabelstapler aus. Eine effektives Recycling und die effiziente Nutzung eingesetzter Ressourcen ermöglichen es, Abfälle zu reduzieren oder auch komplett zu vermeiden. Dabei helfen unter anderem auch nachhaltig agierende Lieferpartner, deren Anteil im kommenden Jahr um weitere 10 Prozent auf 70 Prozent erhöht werden soll. Auf dem Firmengelände sorgen seit neuestem auch zwei bretonische Zwergschafe für die Grünflächenpflege. Auch die durch die Mitarbeiter angeschafften Honigbienen leisten ihren Beitrag für den Klima- und Naturschutz.

Trotz der Vielzahl aller klimaschonenden Maßnahmen, lassen sich nicht alle geschäftsbedingten Emissionen vermeiden. Die dennoch anfallenden Emissionen werden umfassend kompensiert, so dass die gesamten Firmenaktivitäten in der Bilanz klimaneutral sind.

Nachhaltigkeitskompetenz als Schlüssel zum Erfolg

Zu jedem Angebot erhalten Kunden von BeoPlast zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung Informationen über die CO2-Bilanz ihres Produktionsvorhabens. Vermehrt überzeugt das Unternehmen seine Kunden dabei auch von der Verwendung biobasierter Kunststoffe. Denn je nach Einsatzbereich verfügen Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe bereits heute über die gleichen Produkteigenschaften wie konventionelle Kunststoffe und stellen somit eine klimafreundliche Alternative dar. Um künftige Anwendungsmöglichkeiten weiter zu erschließen, arbeitet BeoPlast mit verschiedenen Forschungseinrichtungen an der Entwicklung biobasierter Kunststoffe zusammen.

Mit gutem Beispiel voran

Auch die Mitarbeiter von BeoPlast profitieren bereits heute auf vielfältige Art und Weise vom breiten Klimaschutzengagement ihres Arbeitgebers. So vergibt das Unternehmen unter anderem Zuschüsse für den Kauf von besonders energieeffizienten Haushaltsgeräten sowie E-Bikes. Inspiriert durch den klimaneutralen Arbeitgeber beziehen bereits heute rund 25 Prozent der Mitarbeiter auch privat Grünstrom. Diese Quote soll im nächsten Jahr noch gesteigert werden.

Um die eigene Stromerzeugung vor Ort noch weiter zu steigern, wird aktuell die Errichtung eines eigenen Windrades auf dem Firmengelände geplant. Die bereits begonnene  Egalisierung von Scope-3-Emissionen durch Ausgleichsmaßnahmen wird fortgesetzt. Damit setzt BeoPlast weitere Statements in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit.


Foto: Klaus Voit

Wer sein Unternehmen nachhaltig führen will, findet Wege. Wer das nicht will, findet Ausreden.

Theo Besgen, Geschäftsführer





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