DE EN

Windtechnologie auf den Zahn gefühlt

Für Industrie und Wissenschaft bietet das Windtestfeld Grevenbroich eine auf diesem Kontinent seltene Dienstleistung an: Das Kooperationsprojekt testet Windenergieanlagen unter realen Bedingungen. Dadurch hilft es mit, die Technologie weiterzuentwickeln und weltweit Treibhausgasemissionen einzusparen. Der Region liefert es zudem seit 17 Jahren sauberen Strom.

Das Windtestfeld Grevenbroich testet seit 1998 Windenergieanlagen (WEA) und Komponenten. Dabei setzen die Prüfer technische Innovationen für mittel- bis windschwache Standorte in mehrjährigen Untersuchungen realen Bedingungen aus. Durch die Tests können die Hersteller die WEA effizienter, leiser und  langlebiger machen. Diese Möglichkeiten bieten nur sehr wenige Teststandorte weltweit an.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Eine der wenigen Dienstleistungen dieser Art weltweit
  • 45 Arbeitsplätze geschaffen
  • Schnittstelle für Forschung und Industrie
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Innovationen
  • Sauberer Strom für die Region

1 von 6

Foto: Windtest

Eine Anlage steht in der Regel sieben Jahre lang. Der Aufbau ist auch für Fremdfirmen offen – Komponenten können so kleinteilig getestet werden. Für Inspektionen soll ein Roboter getestet werden, der Rotorblätter inspiziert. Solange technologisch neue Prototypen für das Binnenland erarbeitet werden, wird das Windtestfeld stetig weiterentwickelt. 



Testfeld bringt Industrie und Wissenschaft zusammen, hilft bei der Entwicklung von Innovationen

Die Betreibergesellschaft Windtest Grevenbroich unterhält starke Kooperationen in die Wissenschaft und Forschung – und bringt diese mit der Industrie zusammen: Das Testfeld unterstützte bereits vielfältige Neuerungen von ATS, Juwi und Siemens. Derzeit arbeitet die Gesellschaft mit dem Center for Wind Power Drives intensiv in einer internationalen Arbeitsgruppe, um eine Vermessungsrichtlinie für Gondelprüfstände zu entwickeln und so die Testmethoden zu optimieren.

Neue Inspektions-Technologien im Fokus

Außerdem arbeitet Windtest Grevenbroich mit den Hochschulen in Jülich, Düsseldorf, Duisburg und Köln zusammen. Zurzeit sind Inspektionen eines der zentralen Themen der Forschung; in Grevenbroich soll ein Roboter getestet werden, der Rotorblätter inspiziert. Auch eine Drohne macht ihre Testflüge im Windtestfeld für einen ähnlichen Zweck.

Gut für Grevenbroich

Das Windtestfeld hat in der vom rückläufigen Braunkohletagebau geprägten Region 45 Arbeitsplätze geschaffen. Die Stadt und der Landkreis profitieren von der produzierte Windenergie durch langfristig entlastete Haushalte – so schlagen sich die wirtschaftlichen Vorteile auch auf die Bürger vor Ort nieder. Auch bringt die Windtest Grevenbroich internationale Fachdelegationen nach Grevenbroich:  40 Testfeldführungen pro Jahr bietet der Testfeld-Betreiber an. Dabei sind hochkarätige politische Delegationsgruppen ebenso vertreten wie Vereine, Universitäten und Schulklassen, die sich für die Dienstleistung aus NRW interessiere

Hintergrund zum Windtestfeld:

Das Windtestfeld Grevenbroich ist ein öffentlich-privates Kooperationsprojekt: Das Land NRW ist mit einem Viertel beteiligt, RWE Innogy ist mit 40 Prozent der größte Teilhaber. Ebenso mit im Boot sind die TÜV Nord Gruppe über die Energy Engineers, der Rheinkreis Neuss sowie die Stadt Grevenbroich.

Windtestfeld Grevenbroich Projektvideo

Video: KlimaExpo.NRW



Foto: Windtest

„Wir sind stolz darauf, mit dem Betrieb unseres Testfeldes einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, indem wir mit unseren Dienstleistungen kontinuierlich die Weiterentwicklung der Windenergietechnologie erfolgreich unterstützen.“

Monika Krämer Geschäftsführerin Windtest




Partner und Förderer


Partner:
  • windtest grevenbroich gmbh