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Unifrit: Nachhaltig frittieren

Wer denkt beim Genuss einer leckeren Portion Pommes schon an Klimaschutz? Doch Frittierfette sind Massenware und werden leider häufig nicht sehr nachhaltig gewonnen. Die Unifrit UG hat nicht nur ein nachhaltiges und klimaschonendes Frittierfett entwickelt, gemeinsam mit der Kronsland GmbH bieten sie den Gastronomiebetrieben gleichzeitig eine Abholung des gebrauchten Fettes an. Dieses wird dann komplett recycelt – inklusive des Kanisters.

Die Firma Unifrit aus Bochum hat bereits vor zehn Jahren ein innovatives Frittierfett entwickelt. Gemeinsam mit Lebensmittelchemikern und Forschungseinrichtungen gelang es, ein flüssiges Frittierfett herzustellen, das 50 Stunden verwendet werden kann. Traditionelle Fette hingegen halten oft nur 25 Stunden. Frittieröle oxidieren nach längerem Gebrauch, die Moleküle zerbrechen oder reagieren untereinander und das Fett wird damit ranzig und ungenießbar. Dieser Prozess verzögert sich bei dem Öl „Unifrit extra". Das spart Ressourcen und aufgrund der verminderten Produktion und des geringeren Rohstoffabbaus auch CO2-Emissionen ein. Außerdem werden zur Herstellung keine Palmöle oder gentechnisch veränderte Saatgute verwendet, sondern nur Ölsaaten aus Europa. Die Produktion erfolgt komplett in Deutschland. Auch das Antischäumungsmittel E900 (Polydimethylsiloxan) wird dem Produkt nicht hinzugefügt.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Materialeinsparung durch längere Lebensdauer der Frittieröle
  • Energieeinsparung durch geringere Frittiertemperaturen
  • Nachhaltige und regionale Produktion
  • Soziales Engagement vor Ort und in der 3. Welt

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Unifrit UG

Das Frittieröl "Unifrit extra" ist eigens entwickelt worden. Die Lebensdauer ist doppelt so lang wie von einem herkömmlichen Frittieröl.



Rücknahmesystem garantiert Recycling

Gute Frittierergebnisse werden schon bei 165 Grad Celsius erreicht. Normalerweise sind 170 bis 175 Grad Celsius notwendig. Gemeinsam mit den längeren Standzeiten erspart dies Arbeitszeit und Energie. Gemeinsam mit der Kronsland GmbH wurde außerdem ein Kauf/Tauschsystem entwickelt: Das verbrauchte Öl wird gegen einen Preisnachlass auf die Neuware kostenlos wieder abgeholt und anschließend entweder zu Biodiesel verarbeitet oder es geht als Heizkraftstoff in ein Kraftwerk. Der mitgelieferte Kanister aus Kunststoff wird ebenfalls recycelt. Die restentleerten Behälter werden der Kunststoffindustrie zugeführt.

400 Euro Einsparung pro Fritteuse

Mittlerweile bietet Unifrit Beratungen sowie Frittier- und Hygieneschulungen für Kunden (mittlerweile deutschlandweit 7.500) an oder auch individuelle Fettpflege- und Reinigungspläne – für Kauf/Tausch-Kunden sind die Schulungen sogar kostenlos. Ein sachgerechter Umgang mit den Fetten erhöht so noch einmal deren Lebensdauer. Außerdem lassen sich durch sachgemäßes Frittieren jährlich bis zu 400 Euro pro Fritteuse sparen. Beim Superior Taste Award gewann Unifrit 2010, 2011 und 2012 die Silbermedaille. Für das Kauf/Tausch-Geschäftsmodell wurden beide Partner 2006 zum Gründerchampion NRW gekürt. Geschäftsführer René Frauenkron denkt aber noch weiter: So beteiligt sich Unifrit an Sozialprojekten wie dem Dortmunder Ökotable und dem Projekt „Kindergarten Wattenscheid Gambia“ und ermöglicht damit Kindern vor Ort einen Schulbesuch und medizinische Versorgung.


Foto: Unifrit UG

„Profitieren beim Frittieren: Mit unseren prämierten Frittierölen und unserem Entsorgungskonzept zeigen wir, dass Nachhaltigkeit machbar und mit Ökologie und Ökonomie vereinbar ist.“

René Frauenkron, Geschäftsführer Unifrit UG




Partner und Förderer


Partner:
  • Unifrit UG
  • Kronsland GmbH

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