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Energiewende erlebnisorientiert im Essener Grugapark

Die Stadt Essen bietet mit ihrer „Schule Natur“ erlebnisorientierte Kurse aus den Bereichen Biologie, Ökologie und Umwelt an. Nach dem Motto „Natur erleben und verstehen“ können Kinder und Erwachsene nun auch die Energiewende in den unterschiedlichsten Facetten selbst erforschen und spielerisch entdecken. Jedes Jahr nutzen mehr als 45.000 Schülerinnen und Schüler das Angebot.

Das biologische Bildungszentrum „Schule Natur“ wurde 1995 als Einrichtung der Stadt Essen mit dem Ziel gegründet, vor allem Kindern – aber auch Erwachsenen – die Natur- und Umweltzusammenhänge praxisnah und anschaulich zu erklären. Neben dem Lernen stand schon immer der Spaß am Forschen, Entdecken und Mitmachen im Vordergrund. Biologisch geschulte Mitarbeiter bieten speziell abgestimmte Kurse für Schulklassen an, die unterschiedliche Themen- und Fachgebiete sinnvoll vernetzen und die Kinder für die Energiewende interessieren und sensibilisieren. Die Schüler lernen im natürlichen Umfeld – im Essener Grugapark und in den Wäldern der Ruhrgebietsstadt.  

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • 45.000 Kinder pro Jahr erreicht
  • Große Themenauswahl 
  • Forschungsorientierte neue Angebote zur Energiewende

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Foto: Grugapark Essen

Die Kinder experimentieren beim Thema Energieparcours…



Erste Erfahrungen als kleiner Energiesammler

In einer Unterrichtseinheit für Vorschul- oder junge Grundschulkinder erfahren diese, was Energie ist. Sie bedienen Geräte, um Dinge in Bewegung zu setzen oder Licht zu erzeugen. In Modellversuchen erforschen sie Zusammenhänge von Sonne, Licht, Schatten, Wärme, Wind, Wasser und Energie. Oder sie entdecken die Unterschiede zwischen Energiequellen wie Kohle, Holz, Öl und der Sonne. Alle Energie-Erfahrungen werden als Goldnuggets in einer Spardose gesammelt und später in ein Energielied über die Sonne „Energie“-gewinnbringend umgemünzt.

Im Energieparcours der Energiewende auf der Spur

Ältere Schüler der Klassen 4, 5 und 6 werden im Energieparcours schon mit anspruchsvolleren Fragen konfrontiert: Was sind regenerative Energien und woher stammen fossile Energieträger? Wie nutzt man Kohle? Was sind die Bauteile eines Kohle- oder Stromkraftwerks? Wie wird Erdöl hergestellt und wo ist es überall zu finden? Wie erzeugt man mit einer Zitrone elektrischen Strom? Diese Fragen und viele mehr werden hier beantwortet.

Viele erreichen, viel bewegen

Die oben beschriebenen Beispiele sind zwei Kurse von mittlerweile mehr als 1.500 Veranstaltungen, die die Schule Natur pro Jahr organisiert – mit mehr als 45.000 Schülern. Auch für Erwachsene werden Seminare und Führungen angeboten. Teilnehmende Multiplikatoren verbreiten das erlernte Wissen über den Teilnehmerkreis hinaus. 

Auch Eltern, Freunde und Geschwister profitieren von den Lerninhalten – und werden für die Themen Natur, Umwelt und Energiewende gewonnen. Über das Programm „Energiesammler in Aktion“ hat die Schule Natur zudem in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW 40 Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbes „KlimaKita.NRW“ durchgeführt – sowohl im Grugapark als auch in Kitas in ganz NRW.


„Wenn wir Kinder in unseren Kursen zu Forschern machen, erleben wir, wie interessiert und neugierig sich die Kinder mit den Themen befassen. Wir freuen uns darüber, weil sie dabei erfahren: Wissen macht Spaß.“

Dr. Verena Schmidt-Eichholz und Dr. Martin Gülpen, Leitung




Partner und Förderer


Partner:
  • Grugapark Essen
  • Universität Duisburg Essen, Didaktik der Biologie
  • Grün und Gruga Essen, Waldungen
  • EnergieAgentur.NRW (KlimaKita-Projekt)
  • Emschergenossenschaft Essen
  • Kreisjägerschaft Essen e.V.
  • Kreisimkerverband Essen/Mülheim e. V.
  • Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), Schule der Zukunft
  • Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU NRW e.V.)
  • Verband Botanischer Gärten, insb. Arbeitsgruppe Pädagogik
  • BNE-Agentur NRW - Zukunft lernen NRW
  • Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Waldjugendspiele Essen)

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