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Thermische Verwertung im Abfallkraftwerk RZR Herten

Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) arbeitet mit rund 880 Mitarbeitern in den fünf Geschäftsfeldern Kreislaufwirtschaft und Logistik, Thermische Behandlung, Deponiemanagement, Umweltdienstleistungen sowie Sekundärerzeugnisse.

Damit leistet die AGR einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungssicherheit in der Region und gewinnt aus den abfallwirtschaftlichen Aktivitäten Strom, Dampf und Fernwärme sowie Sekundärrohstoffe. Mit ihren Recyclinganlagen, dem Abfallkraftwerk RZR Herten und den Deponien mit der dortigen Gaserfassung und -verstromung arbeitet die AGR handfest an Umwelt- und Klimaschutz mit.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

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AGR Gruppe


Thermisches Recycling im Abfallkraftwerk RZR Herten macht das Unternehmen zu einem relevanten Energieversorger in der Region: Umgerechnet 80.000 Haushalte beziehen über den Partner Hertener Stadtwerke klimafreundlichen Strom aus Abfall. Thermisches Recycling in Abfallkraftwerken mit angeschlossener Energiegewinnung (Strom und Fernwärme) ist heute ein hochentwickeltes Abfallverwertungsverfahren. Es zerstört organische Schadstoffe und schleust anorganische Schadstoffe für die sichere Ablagerung aus. Im Zuge des thermischen Recyclings werden wertvolle Sekundärrohstoffe wie Metalle und Baustoffe gesichert. Weitere rd. 3.000 Haushalte werden mit Strom aus der Deponiegasfassung und -verwertung versorgt. Mit dem für Deponien eigenentwickelten Verfahren und Anlagen zur Fassung und Verstromung der besonders schädlichen Methangase leistet AGR einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.