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Radschnellweg Ruhr - RS1: der klimafreundliche Fahrradhighway

Der Radschnellweg Ruhr, kurz RS1, wird die neue Schnellverbindung für klimafreundliche Mobilität – über 100 Kilometer quer durch die Metropole Ruhr. Für 1,7 Millionen Menschen im unmittelbaren Einzugsgebiet entstehen neue Optionen sich gut angebunden und vernetzt, gesundheitsfördernd und staufrei zu bewegen.

Das benachbarte Ausland hat es vorgemacht und gezeigt, dass Radschnellwege zahlreiche positive Effekte mit sich bringen. Jetzt entsteht auch in Deutschland der erste Radschnellweg in einem Ballungsraum. In der Metropole Ruhr ist zwischen Duisburg und Hamm mit 101 Kilometern die längste Strecke in Deutschland geplant – und erste Streckenabschnitte sind bereits befahrbar. Im November 2015 wurde auf der Rheinischen Bahn zwischen Essen und Mülheim a. d. Ruhr ein erster Abschnitt des RS1 eröffnet.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Erster Radschnellweg in einem Ballungsraum
  • Über 100 Kilometer neue Mobilitätsoptionen
  • Zusammenarbeit von 11 Städten und Kreisen
  • Gut erreichbar für rund 1,7 Millionen Menschen

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Foto: AGFS/P.3 Agentur

Gerade, eben, breit: mit dem RS1 wird der Fahrradverkehr von Stadt zu Stadt deutlich erleichtert.



Ein ruhrgebietstypischer Radweg

Hohe Standards, wie ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen, Beleuchtung und Winterdienst, machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland. Der Radschnellweg Ruhr nutzt die vorhandene, zum Teil brachliegende Infrastruktur um möglichst wenig neue Flächen zu verbrauchen. Alte Bahntrassen werden zu neuem Leben erweckt, Kanaluferwege genutzt.

Eine Metropolstrecke mit hohem Potenzial

Planungsgrundlage für den RS1 ist eine 2014 abgeschlossene Machbarkeitsstudie, die den gesellschaftlichen Nutzen aufzeigt. Die Zahlen sind beeindruckend: Im unmittelbaren Einzugsbereich des Radschnellwegs Ruhr leben aktuell 1,7 Millionen Menschen, befinden sich 430.000 Arbeitsplätze und vier Universitäten mit rund 150.000 Studierenden.

Positive Effekte in allen Bereichen

Eine teilweise Verlagerung des heutigen Verkehrs auf den Radschnellweg hat eine Vielzahl positiver Effekte: die Kfz-Infrastruktur wird entlastet, die Gesundheit durch Fahrradfahren gefördert, die Verkehrssicherheit erhöht, der lokale Schadstoffausstoß reduziert und nicht zuletzt wird ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet: nach Fertigstellung des RS1 werden 50.000 PKW-Fahrten täglich weniger prognostiziert, das entspricht jährlich einer CO2- Reduktion um 16.600 Tonnen. Der ökonomische Nutzen all der positiven Effekte ist um ein Mehrfaches höher als die Kosten des Radschnellwegs.


Foto: RVR/Wiciok

"Mit dem Radschnellweg Ruhr – RS1 wird die Metropole Ruhr zum Wegbereiter für eine moderne, umweltschonende, gesunde und nachhaltige Mobilität. Die geplante, 101 Kilometer lange Strecke quer durch das Ballungszentrum der Region findet schon heute weltweit Beachtung.“

Martin Tönnes, Regionalverband Ruhr, Bereichsleiter Planung



Partner und Förderer


Partner:
  • Regionalverband Ruhr
  • Stadt Duisburg
  • Stadt Mülheim a.d. Ruhr
  • Stadt Essen
  • Stadt Gelsenkirchen
  • Stadt Bochum
  • Stadt Dortmund
  • Stadt Unna
  • Stadt Kamen
  • Stadt Bergkamen
  • Stadt Hamm
  • Kreis Unna
  • Landesbetrieb Straßenbau NRW
  • Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW
Förderer:
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BmVI)

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