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Das Iserlohner Müllheizkraftwerk: Wie aus Abfall Strom und Fernwärme gemacht wird

Wussten Sie, dass Abfall dafür sorgt, dass Heizungen warm werden und dass Strom aus der Steckdose kommt? Das Iserlohner Müllheizkraftwerk sorgt seit 1970 dafür.

Betrieben von der AMK – Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises mbH, ist sie als sicherer Entsorger von Abfällen, zuverlässiger Erzeuger von Strom und Fernwärme und kompetenter Dienstleister für die Region da. Rund 115 qualifizierte Beschäftigte sind im Unternehmen aktiv, darunter auch Auszubildende, selbst ausgebildete Fachkräfte, denen die AMK gute berufliche Perspektiven bietet. Auf die Qualität der Lehre, attraktive Arbeitsbedingungen, die Bezahlung nach Tariflohn, umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie berufliche Fortbildungsangebote wird besonders geachtet. „Wir legen großen Wert auf qualitativ hochwertige Arbeit und geben gern Auskunft darüber“, so der AMK-Geschäftsführer Dr. Kristian Kassebohm.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

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AMK - Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises mbH


Wie funktioniert die Umwandlung des Abfalls in klimafreundliche Energie?
Lastwagen liefern den Restmüll zur Entladehalle des Müllheizkraftwerkes. Die Fahrer kippen ihn dort in einen Bunker. Mit Greifern wird der Abfall in Öfen befördert und verbrennt auf Rosten. Die Hitze, die bei diesem Vorgang entsteht, wird genutzt, um Wasser aufzuheizen. Stark erhitztes Wasser wird zu Dampf, der eine Turbine antreibt. Mit Hilfe eines Generators kann so Strom erzeugt werden. Das Prinzip ähnelt dem des Dynamos am Fahrrad. Zudem wird das erhitzte Wasser in das Fernwärmenetz der Stadt Iserlohn geleitet und sorgt für behagliche Wärme in ihren Wohnungen und Häusern wenn draußen die Temperaturen sinken. Aufwändige Reinigungssysteme garantieren, dass bei der Verbrennung die Schadstoffe aus dem Rauch gefiltert werden. Was nach der Verbrennung zurückbleibt, wie zum Beispiel die entgiftete Schlacke, kann zum Bau von Straßen eingesetzt werden.