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LED-Straßenbeleuchtung Bielefeld: Hier leuchtet der Weg

Die Stadt Bielefeld hat 14.800 Lampen gegen energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Ein Projekt, das nicht nur die Umwelt schont – auch Mensch und Tier profitieren nachhaltig von diesem Engagement.

Durch eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2009 auf Basis der Ökodesign-Richtlinie werden schrittweise höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Beleuchtungsanlagen erhoben. Lampen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Mit Hilfe der Fördermittel aus dem nationalen Klimaschutzprojekt des Bundesumweltministeriums konnte die Stadt Bielefeld von Mitte 2011 bis Mitte 2014 die herkömmlichen Lampen gegen energieeffiziente LEDs tauschen. Mit diesem Wechsel spart die Stadt nun im Schnitt 42 Prozent Energie bei der öffentlichen Straßenbeleuchtung ein. Dies entspricht einer Ersparnis von etwa fünf Millionen Kilowattstunden Strom und 3.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Hinzu kommen deutlich reduzierte Stromkosten.  

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Hohe Klimawirkung
  • Übertragbarkeit: innovativer Vorreiter
  • Sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig
  • Spart rund fünf Millionen Kilowattstunden Strom ein

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Foto: Stadt Bielefeld, Amt für Verkehr

Die Energieeffizienz ist gestiegen, die Lichtemissionen gesunken. Mensch und Tier in Bielefeld profitieren.



Weniger Lichtemissionen für mehr Wohlbefinden

Neben der Steigerung der Energieeffizienz, sorgen die neuen LED-Leuchten für eine deutliche Reduzierung der Lichtemissionen, wovon sowohl die Menschen also auch die Tiere profitieren. In den Streckenabschnitten, wo Masthöhe, Mastabstand und Straßenbreite mit den Anforderungen an die neue LED-Technik korrespondieren, sind die Verkehrswege deutlich besser ausgeleuchtet, so dass das Sicherheitsgefühl maßgeblich erhöht wird. Durch die einheitliche Beleuchtung wirkt das Stadtbild viel stimmiger und die Identifikation der Bürger in den Quartieren steigt. Auch ökologisch ist das Projekt ein voller Erfolg, denn die Stadt trennte sich von schädlichen Quecksilberdampflampen.

Andere Kommunen können lernen

Bielefeld hat den Wechsel nachvollziehbar dokumentiert, so dass eine Übertragung in andere Kommunen leicht möglich ist. Die Stadt spart Energiekosten und kann dieses Geld nun für ihre Bürger anderweitig einsetzten. Langfristig gesehen lohnt sich der Austausch selbst ohne den Einsatz von Fördermitteln auch finanziell, denn die Einsparungen sind enorm. Die Umsetzung der EU-Verordnung bot für den Bereich der öffentlichen Straßenbeleuchtung in Bielefeld neben niedrigeren Energiekosten auch große Chancen zur Erreichung von lokalen Klimaschutzzielen.

LED-Straßenbelechtung Bielefeld

Video: KlimaExpo.NRW



Foto: KlimaExpo.NRW

„Über die energetische Modernisierung öffentlicher Straßenbeleuchtung kann jede Stadt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: indem sie den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß reduziert und damit die Umwelt und ihren Haushalt entlastet.“

Hans-Werner Schütte, Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld



Partner und Förderer


Partner:
  • Stadt Bielefeld
Förderer:
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BmUB)

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