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Klimaschutz macht Schule

Recklinghausen macht ernst im Klimaschutz an Schulen und Kindertageseinrichtungen. Unter dem Titel „Klimaschutz macht Schule“ werden die Bildungsaktivitäten gebündelt und zentral koordiniert. So lassen sich viele Themen, Institutionen und Akteure gut miteinander verzahnen. Über 30 Schulen und KiTas in der Stadt schaffen inzwischen Bewusstsein für den Klimaschutz.

Die Klimaschutzmanagerin im kommunalen Bildungsbüro begleitet die Bildungseinrichtungen, berät, vernetzt und qualifiziert. Externe Bildungseinrichtungen werden einbezogen und so didaktisch erprobte Angebote für alle Schulformen gemacht. Die Energiespardetektive der Verbraucherzentrale sind ebenso dabei, wie das NaturGut Ophoven oder eine Energiekiste mit diversen Messgeräten und Materialien.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Projekt für alle Schulformen und Akteure
  • Zusammenarbeit mit erfahrenen externen Partnern
  • Erreicht regelmäßig viele Kinder und Jugendliche
  • Fördert Motivation und Kreativität im Klimaschutz

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Foto: Andrea Jansen

Die erste Annäherung an Windkraft. Beim Basteln der Windräder lässt sich Wissen und Verständnis vermitteln. Die großen Anlagen in der Landschaft werden danach anders wahrgenommen.



Pädagogen, Eltern und Hausmeister werden gezielt geschult, auch dies mit erfahrener Unterstützung, z. B. Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher des NaturGut Ophoven oder Hausmeisterschulungen bei RWE. Regelmäßige Energierundgänge, Klimaaktionstage, Klimawochen und Theateraufführungen bringen das Thema Klimaschutz immer wieder neu in die Köpfe.

Nährboden für Kreativität

Das Beispiel „Klimaschutz macht Schule“ zeigt, wie die umfassende Einbindung von Akteuren und die breite Verankerung in Bildungseinrichtungen neue Ideen generieren kann. Im Rahmen von „Schüler lernen von Schülern" geben z. B. Realschüler Grundschülern an speziellen Stationen ihr Wissen weiter. Energiespartipps werden bereits von Vorschulkindern entwickelt, Kinder haben ihre Energiespartipps in einem Adventskalender herausgegeben, Weihnachtsbaumschmuck wurde aus Recyclingmaterial hergestellt und auch ein Klima-Rap ist in einem teilnehmenden Familienzentrum entstanden.

Feste Verankerung in Schulen

Die Ersten lassen sich nun auch nach Öko-Profit zertifizieren. Im Familienzentrum IdeenReich wird ausschließlich mit Recyclingmaterial gebastelt und der Klimaschutzgedanke von Beginn an gelebt. Die Otto Burrmeister Realschule ist nicht nur „Schule der Zukunft“, sondern auch Ökoprofit-Profi.
Die Gudrun Pausewang Grundschule hat 2014 den RWE Schulwettbewerb gewonnen und besitzt eine Solaranlage auf dem Dach. Ebenso wie die Gesamtschule Suderwich, die jährlich einen Klimatag anbietet. Gute Voraussetzungen also, um das Projekt auch nach der Förderzeit weiter zu führen.


Foto Andrea Jansen

„Klimaschutz macht Schule“ in Kita, Schule und auch zu Hause! Es ist immer wieder toll, mit wie viel Kreativität die Kinder die (Um)Welt entdecken, erforschen sowie sich und andere motivieren:  „Laufend ans Klima (zu) denken“.

Andrea Jansen, Kommunales Bildungsbüro: Projekt "Klimaschutz macht Schule"



Partner und Förderer


Partner:
  • Stadt Recklinghausen, FB Schule und Sport, Kommunales Bildungsbüro
Förderer:
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BmUB)

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