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ista macht Schule: Verbrauchstransparenz fördert Energiebewusstsein

Der Essener Energiedienstleister ista brachte als Hauptsponsor der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ Transparenz in die Energieverbräuche von fünf Essener Schulen. Mit Hilfe moderner Messtechnologie und Visualisierung wird seither die Energienutzung der Klassenräume aufgezeigt und in individuell konzipierten Unterrichtseinheiten aufgegriffen, um ein Bewusstsein für energiesparendes Verhalten zu schaffen. Die bundesweite Fortführung des Projektes in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein BildungsCent ist bereits in Planung.

Fünf weiterführende Essener Schulen wurden im Rahmen des Bildungsprojektes zum Schuljahr 2017/18 mit modernster Technologie zum Messen von Energieverbräuchen ausgestattet. Die Ergebnisse der Messstellen in den einzelnen Klassenzimmern werden ausgewertet und unter anderem als Verbrauchskurven auf großformatigen Bildschirmen angezeigt. So sind sie jederzeit sichtbar und vermitteln den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für den Energieverbrauch. Auf Grundlage der Verbrauchsdarstellungen werden dann in einem weiteren Schritt im Klassenverbund gemeinsam Maßnahmen entwickelt, mit denen Energie eingespart werden kann.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Aktive Klimaschutzbildung
  • Energieeinsparungen durch Verhaltensänderung
  • Finanzielle Vorteile für die Schulen
  • Weitere Verbreitung geplant

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Foto: Mike Henning

Wie funktioniert eigentlich die Heizung in unserer Schule? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, begleitete ein Technikexperte von ista die Projektkursschüler in den Heizungskeller.



Energiesparen im Lehrplan

Um das Thema in den Lehrplan zu integrieren, entwickelten die Lehrerinnen und Lehrer der teilnehmenden Schulen mit Unterstützung des Energiedienstleisters und der Klimaschutzmanager der Stadt Essen individuelle Unterrichtskonzepte. In interaktiven Unterrichtsgesprächen, „Energiedetektiv“-Workshops und vielen weiteren Formaten werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert und für ein energiebewusstes Verhalten motiviert. Sie entwickeln Maßnahmen und lernen, wie sie mit Hilfe der neu installierten Messtechnik in den nächsten Heizperioden ihren Energieverbrauch reduzieren können. Neben dem fachlichen Wissen über die Energienutzung, erlernen die Schülerinnen und Schüler so auch Handlungs- und Lösungskompetenzen, die sie als Multiplikatoren an weitere Schüler und auch in der Familie weitervermitteln können.

Klimaschutz auf dem Abi-Zeugnis

Am Gymnasium Essen-Überruhr (kurz: GEÜ) wurde in der Oberstufe der Projektkurs „GEÜ goes green“ gegründet. Das Besondere an diesem Kurs ist die mögliche Einbindung in die Gesamtwertung der Abiturnote. In dem Kurs setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Energieeffizienz auseinander. Dabei werden nicht nur die Themen Energie und Klima behandelt, sondern auch technische und ökonomische Aspekte von Effizienzmaßnahmen betrachtet. Die Essener Schule nutzt damit konsequent die vorhandenen Möglichkeiten, das Thema im Unterricht zu verankern und nimmt so eine bundesweite Vorreiterrolle ein.

Ziel der Schulen ist es, die entwickelten Lehrkonzepte auch nach Ende der Pilotphase weiter fortzuführen, um die Thematik fest im Lehrplan zu integrieren. Die eingesetzte Hardware für die Messstellen und die Visualisierung überlässt ista den Schulen nach Ende der Projektlaufzeit dafür zur weiteren Nutzung.


Foto: privat

„Energiesparen ist wichtig und macht Spaß. Genau das wollen wir den Schülern mit unserem Projekt ‚ista macht Schule‘ vermitteln. Denn eines ist klar: Energieeffizienz muss man lernen und dafür gibt es keinen besseren Ort als die Schule.“

Katharina Kemler, Projektleitung „ista macht Schule“, ista International GmbH




Partner und Förderer


Partner:
  • Klimaagentur Essen

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