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Europa-RadBahn Kleve - Nijmegen: Schnell, sportlich, klimafreundlich und grenzenlos fietsen

Zwischen Kleve und Nijmegen wird gebaut: Hier entsteht ein grenzüberschreitender Fernradweg. Mit der Europa-RadBahn realisieren die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg gemeinsam das letzte entscheidende Teilstück, auf dem Radler die rund 25 Kilometer von Kleve ins niederländische Nijmegen zügig, gesundheitsfördernd und klimafreundlich mit dem Fahrrad fahren können.

In der ländlich geprägten Region am Niederrhein werden viele Wege, die allein aufgrund der Streckenlänge gut mit dem Fahrrad zu bewältigen wären, mit dem Auto erledigt. Die schnelle und bequeme Verbindung zwischen Kleve und Nijmegen soll nun den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad erleichtern. Ziel ist es einen großen Anteil der Pendler zwischen den beiden Zentren in den Sattel zu bringen. Die Europa-RadBahn ist der erste grenzüberschreitende Radweg dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

•    Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung
•    Ausweitung der Mobilitätsoptionen
•    Gesundheitsförderung und Verkehrssicherheit
•    Anschauungsbeispiel für andere Regionen
•    Preisgünstiges Verkehrskonzept im Vergleich zu neuen Autostraßen

 

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Foto: Stadt Kleve

Die Klever Bürgermeisterin Sonja Northing (2. v.r.) und Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins (rechts) präsentieren den Förderbescheid des Bundesumweltministeriums. Mit dabei die Beigeordnete der niederländischen Gemeinde Berg en Dal (2.v.l.) und der Erste Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Kleve Willibrord Haas (links).



Neue Trasse für saubere Mobilität

Bereits 2015 baute die Gemeinde Kranenburg in Kooperation mit der niederländischen Nachbargemeinde Berg en Dal einen Radweg, der an das sehr gut ausgebaute niederländische Radwegenetz rund um die Stadt Nijmegen anschloss. Mit der projektierten rund elf Kilometer langen Anbindung nach Kleve werden beste Bedingungen geschaffen um noch mehr Verkehr von der Straße auf das Fahrrad zu verlagern. Nach Fertigstellung sind Hochschulen, Stadtzentren, Bahnhöfe sowie touristische Ziele leichter per Rad zu erreichen. Die Europa-RadBahn teilt sich eine stillgelegte Bahntrasse zwischen Kleve und Kranenburg mit einer Draisinenstrecke, die in der Saison touristisch genutzt wird. Über die gesamte Distanz bleibt die Strecke autofrei. Wo Straßen gequert werden, haben die radelnden Nutzerinnen und Nutzer Vorrang – beste Voraussetzungen für sicheres und flottes Vorankommen.

Ein Weg für Pendler, für den Einkauf, für die Freizeit

Um den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern, wurde so geplant, dass elektrisch unterstütze Pedelecs (E-Bikes) ihre Vorteile ausfahren können. So wird dem Trend zur E-Mobilität Rechnung getragen. Aber auch dem konventionellen Rad und dem beschaulichen Radler bietet der Weg seine Vorzüge: Die neue Europa-RadBahn wird drei Meter breit, um ein Überholen in beide Fahrtrichtungen zu garantieren. Rast- und Abstellplätze sowie Ladestationen und ein Radverleih machen die neue Strecke für alle Nutzer komfortabel. Innerorts wird die Strecke mit LED-Leuchten ausgestattet, Fuß- und Radweg werden sichtbar getrennt. So wird die Europa-RadBahn zum Anschauungsbeispiel für vergleichbare Regionen.    


Foto: Stadt Kleve

„Schnell, sicher und umweltfreundlich: Die Europa-RadBahn setzt einen neuen Maßstab im grenzüberschreitenden Radverkehr. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Region.“

Sonja Northing, Bürgermeisterin der Stadt Kleve und Günter Steins, Bürgermeister von Kranenburg




Partner und Förderer


Partner:
  • Gemeinde Kranenburg
  • Hochschule Rhein-Waal
Förderer:
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BmUB)
  • Land NRW