DE EN

AWB-Station Vitalisstraße: Ressourcenschutz durch Müllverladung auf die Schiene

Umwelt- und Ressourcenschutz sind Leitgedanken der AWB. Durch den Transport des Restmülls über die Schiene wird der Stadtverkehr entlastet, das heißt ca. 310.000 km Fahrtstrecke, 280.000 l Diesel im Jahr bzw. 20 Müllfahrzeuge werden eingespart. Die Schadstoff- und Lärmbelastung ist geringer als beim Transport über die Straße.

Die AWB setzte als erstes deutsches Entsorgungsunternehmen Umladestationen im Rahmen der kommunalen Entsorgung ein. Die Umladestation Vitalisstraße wurde 1991 in Betrieb genommen. Die sechs Mitarbeiter sind Mechaniker, Elektriker, Kranführer, Wiegemeister und Hallenwart. Jeder Mitarbeiter ist in der Lage den Kran, die Leitwarte und die Waage zu bedienen. Die Anlage wird von den sechs Mitarbeitern gewartet und repariert. Sofern erforderlich, werden Fachfirmen hinzugezogen.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

1 von 1

AWB


Seit 1998 wird der Müll zur AVG-Verbrennungsanlage nach Köln-Niehl verbracht. An der Müllumladestation Vitalisstraße wird ein Großteil des Restmülls aus dem linksrheinischen Köln umgeladen. Täglich werden hier ca. 400 t Restmüll auf die Schiene verladen. Eine zweite Umladestation in Rath-Heumar nimmt den Restmüll aus dem rechtsrheinischen Köln auf. 16-20 Container (à 40 m³) mit jeweils ca. 20-22 t Müll verlassen nachmittags das Gelände in Richtung Restmüllverbrennungsanlage. Das ergibt einen Jahresdurchsatz von über 100.000 t.