DE EN

Mit Dinslakener Düsen effizient auf den Meeren

Schneekluth Hydrodynamik produziert und vertreibt Zustromdüsen für Schiffspropeller, die einen energieeffizienteren Betrieb von Schiffen ermöglichen. Die bereits verbauten Düsen bewirken insgesamt eine CO2-Einsparung von jährlich fünf Millionen Tonnen. Und das Potenzial ist groß: weit über 50.000 Frachtschiffe könnten noch mit Schneekluth-Düsen ausgestattet werden.

Anfang der 80er Jahre entwickelte Dr. Herbert Schneekluth, Professor für Schiffbau und Hydrodynamik an der RWTH Aachen sowie Leiter der Versuchsanstalt für Binnenschifffahrt in Duisburg, mit der Schneekluth-Düse WED (Wake Equalizing Duct) eine Methode, um Schiffsantriebe effizienter zu gestalten.

Unter seinem Namen wird die Düse noch immer produziert und vertrieben. Vom ersten „Zeichenstrich“ im CAD-Programm bis zum Verladen des Produktes auf den Tieflader findet dabei jeder Produktionsschritt im Dinslakener Werk statt.  Mehr als 1.700 Schiffe wurden seither weltweit mit der klimafreundlichen WED ausgestattet.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Effizienzsteigerung bewirkt CO2-Einsparung
  • Großes Potenzial in der Frachtschifffahrt
  • Amortisation innerhalb eines Jahres
  • 25 Arbeitsplätze am Standort Dinslaken

1 von 3

Foto: Schneekluth Hydrodynamik

Dank ihrer Bauweise führt die Düse dem Propeller der Schiffsschraube direkt Strömungswasser zu, das sonst an ihr vorbeigehen würde. Damit lässt sich Schweröl und darüber auch CO2 einsparen.



Düse spart fünf Millionen Tonnen CO2-Emissionen jährlich

Dank ihrer Bauweise führt die Düse dem Propeller  direkt Strömungswasser zu. Bei gleichbleibender Leistung kommen die mit der Schneekluth-Düse WED ausgerüsteten Schiffe mit deutlich weniger Schweröl aus. Das summiert sich aktuell auf jährlich über fünf Millionen Tonnen CO2-Emissionen, die eingespart werden. Da die Düse auch zur geringeren Vibration der Schiffe beiträgt, wird zusätzlich der Materialverschleiß reduziert und die elektrischen Geräte sowie die Maschine werden geschont. Praxisbeispiele zeigen, dass sich der Einsatz der Düse innerhalb eines Jahres (oder schneller) amortisiert. Hier verbinden sich ökonomische Vorteilhaftigkeit mit Klimaschutz. Für das Jahr 2016 ist der Anbau von weiteren 16 Düsen geplant. Angesichts der hohen Klimarelevanz der zirka 60.000 Frachtschiffe weltweit, besteht noch großes weiteres Potenzial. Leicht zu heben, denn beim nachträglichen Anbau der Düse an ein vorhandenes Schiff sind weder Umbauten noch Änderungen in der Propellerausführung erforderlich.

Schneekluth produziert klimafreundlich

Mit der Entwicklung und dem Vertrieb ihres klimafreundlichen Produkts trägt Schneekluth Hydrodynamik zum Klimaschutz bei. 2016 wird das Unternehmen selbst auch zum Produzenten grünen Stroms. 800 Quadratmeter Dachfläche stehen für eine PV-Anlage zur Verfügung, die eine installierte Leistung von rund 80 Kilowatt-Peak erbringen wird. Damit kann ein Großteil des benötigten Stroms selbst hergestellt und jährlich rund 55 Tonnen CO2 eingespart werden.


Foto: privat

„Bereits heute reduzieren wir die CO2-Emissionen in der Seeschifffahrt durch unsere SCHNEEKLUTH-Zustromdüse um mehr als fünf Millionen Tonnen pro Jahr. Wir wollen unsere Düse an jedes Schiff bringen, haben also noch viel zu tun!“ 

Peter Ostra sen., Geschäftsführer 



Partner und Förderer


Partner:
  • Schneekluth Hydrodynamik

Weiterführende Links & Downloads